Beschreibung des AnwesensSCHLOSS PELLEGRINI

Der Name der Villa Schloss Pellegrini geht auf Giuseppe Pellegrini zurück, der 1957 das Objekt von Argia Pegoraro, der Witwe Carraro, gekauft hat. Sie hingegen hat die Villa 1940 von Natalina Vogele, der Witwe von Augusto Vogele, erworben, der angeblich den Bau zu Beginn des 20.
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Jahrhunderts in Auftrag gegeben hatte. Im Buch „Giardini e Ville del Lago Maggiore („Gärten und Villen des Lago Maggiore”), unter der Leitung von Dr. Renata Lodari, wird die Villa hingegen als ein “grandioses Bauwerk im Neuenburger Stil aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts” beschrieben.

Beschreibung des Schlosses Pellegrini

Das Gebäude hat eine symmetrische Form mit zwei Ecktürmen und einem quadratischen Mittelturm, der einen wundervollen Seeblick und ein herrliches Panorama bietet.

Die Berücksichtigung der Blicke auf die Umgebung, den See und den Garten beeinflusste die Raumaufteilung, wobei man mit der planimetrischen Gliederung versuchte, die verschiedenen Perspektiven einzufangen. Die Villa wird somit zu einem optischen Hilfsmittel, wodurch die Seelandschaft immer anders erscheint.

Die Wohnfläche erstreckt sich hauptsächlich über zwei oberirdische Etagen mit einer

Fläche von ca. 100 m² pro Ebene sowie über die dritte Etage und den zweistöckigen Turm. Im Untergeschoß befinden sich eine große Küche mit Speisenaufzug, weitere Räume und eine kleine Personalwohnung.

Die prächtige und monumentale Hauptfassade im Neuenburger Stil war ursprünglich durch typische dekorative Elemente des Eklektizismus aus den Anfängen des Jahrhunderts wie Spitzbögen, Zinnen, mit Zinnen versehene Türme und zweibogige Fenster, die über kleine Säulen mit korinthischen Kapitellen verfügen, gekennzeichnet.

Zu einem späteren Zeitpunkt wurde die Fassade durch die Realisierung eines von Säulen

aus Baveno-Marmor getragenen Panoramabalkons verschönert. Die Öffnungen der Villa charakterisieren das Objekt wie folgt:

– Das Erdgeschoß verfügt an der Hauptfassade über eine Eingangstür aus Holz mit einem dekorativen Spitzbogen und über zweibogige Fenster, deren Reliefeinfassungen dekorative Spitzbögen bilden und die mit verschiebbaren Fensterläden ausgestattet sind. An den Seitenfassaden befinden sich Fenster mit Rundbögen und einem Doppelsystem für die Fensterläden.

– Die Fenster des ersten Stockes ähneln jenen des Erdgeschoßes und auf der Höhe der Eingangstür befindet sich im ersten Stock eine große Glastür mit Reliefeinfassung in Spitzbogenform, durch die man den Panoramabalkon erreicht.

Der von Säulen aus Baveno-Marmor getragene Balkon grenzt an der Hauptfassade das Erdgeschoß von der Beletage ab, während an den Seitenfassaden die Gliederung durch einfache Gurtgesimse erfolgt.

Für die Fassade des Erdgeschoßes wurde ein Bossenputz und im ersten Stock ein einfacher, glatter Putz verwendet. Ein weiteres Gurtgesims mit auskragendem Bogenfries trennt den ersten Stock vom Dachgeschoß, das von bogenförmigen Konsolen und kleinen, rechteckigen Fenstern geprägt ist. Die zwei mit Zinnen versehenen Türme verfügen hingegen über zweibogige Fenster.

Lage: hügelig mit Blick auf den Lago Maggiore

Zustand: ist zu renovierenì

Fläche: 600 m²

Schlafzimmer: sechs Schlafzimmer und eine kleine Personalwohnung

Eigene, befahrbare Zufahrt, eigene Parkplätze

Privatstrand, leicht über die eigene Stiege erreichbar